Design/Build

Referenz

Resonance Tunes

Bewusste Technologie, geerdetes Design

Resonance Tunes
Rolle
Product & Technology Innovation Lead
Zeitraum
Zero-to-One-Build, abgeschlossen
Schwerpunkt
Informationsarchitektur, UX/UI-Design & Webflow-Entwicklung
Tools
Webflow, Figma

Konzeption und Umsetzung der Unternehmenswebsite für eine Ethical-AI-Wellness-Plattform von Grund auf.

Der Kontext

Resonance Tunes ist ein Startup für Ethical AI und Consciousness Technology, das somatische Wissenschaft, archetypische Psychologie und regeneratives Systemdesign verbindet. Die Plattform richtet sich an zwei sehr unterschiedliche Zielgruppen, an Einzelpersonen, die Regulation ihres Nervensystems suchen, und an Organisationen mit DEI-integrierten Wellness-Programmen, jeweils mit eigenen Einstiegspunkten und sehr unterschiedlicher Vertrautheit mit den Konzepten. Als Product & Technology Innovation Lead innerhalb eines C-Level-Teams verantwortete ich Informationsarchitektur, UX/UI-Design und den vollständigen Webflow-Build. Copy und Brand Messaging kamen vom Gründungsteam.

Die Design-Herausforderung

Consciousness Technology ist visuell schwer zu vermitteln. Zu viel Tech-Ästhetik verliert das somatische, menschzentrierte Publikum. Zu viel Wellness kostet Glaubwürdigkeit bei organisationalen Käufern und Investoren. Die Website musste beides tragen: komplexe Ideen in einer klaren visuellen Hierarchie erden und zugleich signalisieren, dass hier eine ernstzunehmende Plattform steht und kein Moodboard.

Die Informationsarchitektur musste drei Aufgaben gleichzeitig erfüllen: erklären, was Resonance Tunes ist (Brand Storytelling), zeigen, was es leistet (Produktklarheit für Einzelpersonen und Gruppen), und Legitimität herstellen (Testimonials, Team, Marktpositionierung), ohne Erstbesucher zu überfordern, die womöglich keinerlei Referenzrahmen für „Ethical-AI Consciousness Technology" mitbringen.

Der Ansatz

Ich begann mit der Messaging-Hierarchie: Was muss jemand in welcher Reihenfolge verstehen? Die Startseite öffnet mit der Mission, führt zu den drei Marktproblemen, die die Plattform adressiert (jeweils mit einer konkreten Statistik belegt), und teilt sich dann in zielgruppenspezifische Value Propositions, gefolgt von Social Proof und einem Blogbereich. Die Struktur ist bewusst konventionell: Vertraute Muster übernehmen die Schwerarbeit, damit die ungewohnten Inhalte Raum bekommen.

Die visuelle Richtung verbindet Naturbilder mit geometrischen Elementen und einer ruhigen Farbpalette, die zugleich tech-affin und menschzentriert wirkt. Typografie und Weißraum leisten den größten Teil der Arbeit: großzügiger Raum gibt dichten Konzepten Luft, klare Abschnittstrennungen verhindern die kognitive Überlastung, die konzeptlastige Websites häufig erzeugen.

Die Doppelzielgruppe wurde über eigenständige Content-Blöcke gelöst, „Für Einzelpersonen" und „Für Gruppen", jeweils mit eigenem Sprachregister und eigenen CTAs, sodass niemand Inhalte durchqueren muss, die für die andere Gruppe gedacht sind.

Die Umsetzung

Die Website wurde vollständig in Webflow gebaut, mit responsiven Layouts, CMS-gesteuerten Blog-Inhalten und einem Interaktionsdesign, das den Fokus der Marke auf Kohärenz und Flow aufgreift. Der Build setzte auf eine saubere, wartbare Struktur statt auf visuelle Komplexität, wichtig für ein Early-Stage-Unternehmen, dessen Website mit dem Produkt mitwachsen wird.

Verantwortungsbereich

Ein Zero-to-One-Build innerhalb eines Gründungsteams. Gemeinsam mit der CEO und der C-Level-Ebene übersetzte ich die Vision des Unternehmens in eine strukturierte digitale Experience: Informationsarchitektur, visuelles Designsystem, Seitendesign über alle Bereiche und ein produktionsreifer Webflow-Build, der einem Early-Stage-Unternehmen die Glaubwürdigkeit gibt, Gespräche mit Praktikerinnen, Organisationen und Investoren zu eröffnen.